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Barbarisches Land © Bild: Andrea Barghi |
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| Das Dorf von Subbiano war
unter dem Schutz von Giano, dem zweigesichtigen Gott. Wie
jemand die Etymologie des Ortsnamens erklärt hat, ist
Subbiano anscheinend die Grenze zwischen zwei
verschiedenen Gesichtern von Casentino. Da ist ein enges und waldiges Nordtal, und ein flaches Südtal mit einer vorwiegenden Agrarlandschaft, ein Anzeichen der Arezzo-Ebene. Seit jeher scheint Subbiano vom geschichtlichen Standpunkt aus gesehen eine Verbindungsrolle zwischen zwei verschiedenen Gebieten gespielt zu haben, wie übrigens die früher vorhandenen zahlreichen befestigten Siedlungen anscheinend bestätigen. Die Langobardenzeit scheint insbesondere wichtige Spuren hinterlassen zu haben: Subbiano mit den derzeitigen Dörfern von Castelnuovo, Caliano, Bibbiano, Nussa und Montegiovi waren tatsächlich die Pole eines organisierten Abwehrsystems zur Talsperrung. Sehenswert sind die Überreste der Befestigungsanlagen. Der sogenannte auf dem Arno erbaute Palast stammt laut Überlieferungen aus der römischen Zeit. Das Schloß von Subbiano mit konzentrischer Struktur, befindet sich auf dem Rand des Wassergrabens Palbena. Die Anwesenheit des Flusses, jetzt nicht mehr jung, ist das andere Element, das seit jeher den Ort und dessen wirtschaftliche Tätigkeiten geprägt hat. Die Wassermühlen waren die erste wichtige Hilfsquelle für das Dorf, wie uns die noch verbliebene Mühle von Subbiano beweist, ein altes Eigentum des Pfarrhauses von Arezzo. Diese Mühle liegt aus offensichtlichen Abwehrgründen in der Nähe des Schlosses. Das Mahlen ist auch ein Merkmal eines anderen Vororts: Falciano, wo diegleiche Wasserzufuhr ein System von vier Mühlen bediente, zwei von ihnen sind noch sehr gut erhalten. Es gibt auch andere wichtige Schloßgebäude auf diesem Gebiet, trotz der vielen durchgeführten Änderungsarbeiten der ursprünglichen Struktur: der Komplex von Castelnuovo mit dem bemerkenswerten Zinnenturm auf Kragsteinen und die neugotische Burg von Valenzano. Von diesem Ort kommt man durch eine mit Zypressen bepflanzte Straße zu Poggio DAcona, eine ausgezeichnete Aussichtslage für einen Blick auf das Tal des Wildbaches Rassina, der in den Fluß Arno einmündet. |
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