tito_luoghi.gif (1887 byte)

Letzter Ort Nützliche Auskünfte Aufnahmestrukturen, Restaurants Typisches Handwerk Haupttour Nächster Ort

 

Im Schatten des Verna - Felsen
© Bild: Andrea Barghi
Im Schatten des harten Felsen vom Heiligen Berg von Verna finden wir das Dorf Chiusi. Diese Siedlung entstand überwiegend am Ende des XIX. Jhd. als Empfangsort für die zahlreichen zur Wallfahrtskirche gehenden Pilger.

Ein kleines Dorf existierte schon vor dem Kommen des Hl. Franziskus, in der Nähe des alten Schlosses der Catani - Grafen, von denen man ab Ende des X. Jhds. Kenntnis hat. Die Burg, die unter dem Namen Clusa auf den Dokumenten erwähnt wird, wovon das Dorf seinen Namen hat, schloß und hielt den Weg zwischen Casentino und Valtiberina unter Kontrolle. Neben dieser Konstruktion, von der einige eindrucksvolle Überreste noch bleiben, stehen nicht weit andere interessante Geschichtsbeweise: die Kirche von S. Michele Arcangelo und der Palazzo della Podesteria. Unter den verschiedenen Bürgermeistern, die sich hier abwechselten, soll auch Ludovico Buonarroti erwähnt werden, Vater von Michelangelo, dem großen Kunstler, der gerade in der anliegenden kleinen Kirche des Dorfs von Vezzano wahrscheinlich getauft wurde.

Im Dorf, mit seinen Hotels und den typischen Häusern des Luftkurortes aus Anfang 1900, ist ein schöner Brunnen aus den 30er Jahren sehenswert, der zum Feiern für den Bau der Wasserleitung erbaut wurde. Damit war der endemische und ewige Wassermangel dieser Gegend endlich vorbei.

Auf der Staatsstraße nach Bibbiena zurückfahrend, erreicht man das kleine Dorf von La Beccia, von dem wir empfehlen, bis auf dem Fuße des Wallfahrtsortes zu Fuß hinaufzusteigen. Durch einen Pflasterweg, auf dem der Heilige selbst nach La Verna ging, von Häusern und Felsblöcken unterbrochen, kommt man zum großen Tor, das endgültig zu dem heiligen Ort führt, wie uns die bei dem Tor stehende Inschrift bestätigt, fast zur Mahnung der Besucher: "Non est in toto sanctior mons" ["Kein anderer Berg ist heiliger auf Erden als dieser"].

Als Anzeichen des tiefen Mystizismus, das bei dem religiösen Komplex herrscht, trifft man auf diesem Pflasterweg einige eindrucksvolle Orte, die uns auf eine populärere und alltäglichere Dimension zurückbringen: die Vögel-Kapelle, als Erinnerung des mirakulösen Empfangs, das die Vögel an Franziskus laut der Legende bereiteten, und den alten botanischen Garten der Klosterbrüder.

Von Chiusi dann in Richtung Badia Prataglia weiterfahrend, kommen wir unerwartet auf einer für Casentino ungewöhnlichen Landsschaft und zwar zu Vallesanta, wo wir die Wälder zurücklassen und Wiesen und geologische Furchen-ähnliche Formationen finden.

Von hier überschreiten wir den Streifen des Nationalparks, der sich von Badia aus bis auf La Verna ausdehnt, und durch das Corsalone-Tal kommen wir zur Talsohle und zum gleichnamigen Dorf, das derzeit aus vielen Produktionsansiedlungen besteht.

Von hier überschreiten wir den Streifen des Nationalparks, der sich von Badia aus bis auf La Verna ausdehnt, und durch das Corsalone-Tal kommen wir zur Talsohle und zum gleichnamigen Dorf, das derzeit aus vielen Produktionsansiedlungen besteht.
© Bild: Andrea Barghi
Von Corsalone hin, den Wildbach Lappola hinaufgehend, durch den alten Verbindungsweg wahrscheinlich etruskischen Ursprungs, bevor wir in Chitignano ankommen, treffen wir die Schloßansiedlung von Sarna. Diese Ansiedlung bewahrt noch das mittelalterliche Aussehen mit den Toren und den typischen Gassen und dem gewaltigen Bauwerk des Palazzo Montini in der Mitte.

zurück