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Die "Wald" - Berufe



© Bild: Andrea Barghi
Der Ort von Montemignaio besteht aus Häusertrauben, die sich auf den Hängen von Valle del Solano aus, zum Consuma-Pass stark ansteigend ausdehnen. Es ist der Hauptort einer der kleinsten Gemeinden in der Toskana. Touristischer Ort im Grunen von Eich,-und Kastanienbäumen; Die Einwohner aus diesem kleinem Dorf wurden durch die harte Arbeit, ihrer Hände geprägt.

Das Leben alla macchia in den Wäldern war jahrhunderte lang die Hauptquelle zum Lebensunterhalt der Gegend.

Scharen von Holzfällern, Droschkenkutschern und Köhlern aus Montemignaio haben diese Waldlandschaft von Casentino immer besiedelt und geprägt, und einige von ihnen sind sogar bis auf viele weitere Regionen wie Latium und Sardinien gegangen.

Die Art der Arbeit in der Saison war in der Tat der einzige Ausweg aus der Realität eines harten und gebirgigen Landes. Vom Vater auf den Sohn spezialisierten sich allmählich die Leistungen und die Holzfäller und Köhler dieses kleinen Dorfes wurden immer mehr gesucht. Das ist heutzutage für die Einwohner neben dem Sommerfremdenverkehr und den hochstämmigen Bäumen, diesmal in Form von im Forstgarten angebauten Tannen, noch eine wichtige Tätigkeit.


© Bild: Andrea Barghi
In der Tat sind diegleichen Dekorationsmotive, die die Kapitelle und die Pfeiler der romanischen Pfarrkirche zur S. Maria Assunta verzieren, vorwiegend von pflanzenförmiger Art und sie ahmen die Kennzeichen und die Gestalt der lokalen Pflanzenwelt auf stilisierte doch eindrucksvolle Art nach.
Neben dem religiösen Gebäude steht, wie bei fast allen Orten in Casentino, das Schloß: militärisches und verwaltungsmäßiges Zentrum. Es befindet sich in diesem Fall auf der Spitze eines Hügels, der früher völlig stufenförmig war. Aus dem alten Castel Leone (Schloß Leone), 1191 von Friedrich Rotbart zu den Guidi - Grafen überlassen, bleiben einige wichtige Spuren, wie beispielsweise einige Teile der Ringmauer und einer der zwei Türme, die neben dem Eingang auf der Hauptfront standen. Auf der Spitze dieses Turms hat eine Glocke jahrhundertelang geläutet (innerhalb des Turms immer noch behalten), die 1332 von Simone Guidi da Battifolle selbst gießen lassen wurde. Diese Glocke rief die auf dem Lande verstreuten Bauern bei Gefahr zusammen.

In der Nähe des Dorfs, entlang am alten Saumpfad, der zum Consuma-Paß führte, finden wir das Oratorio zur S. Maria delle Calle.

Wahrscheinlich auf einem alten Ort gebaut, der zum Abzählen der transhumanten Schafe benutzt war, wie der Ortsname zeigt.

Auf dem Weg zur Ortschaft, die um das Schloß herum entstand, durch die Straße, die zum kleinen Dorf von Campiano ansteigend führt, erreicht man die Prärien von Pratomagno und auf dem florentinischen Hang hinuntergehend, die großartige Abteikirche von Vallombrosa.

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